Welche Messe im nächsten Jahr gestrichen wird
Die Frage kommt jedes Jahr im Herbst, wenn die Anmeldefristen für das Folgejahr auflaufen: Machen wir das wieder? Beantwortet wird sie meistens mit einem Gefühl, gestützt auf die Erinnerung an gute Gespräche und einen vollen Stand am Donnerstagvormittag.
Das Gefühl täuscht regelmäßig in beide Richtungen. Eine Veranstaltung mit wenig Betrieb kann drei Aufträge nach sich gezogen haben, eine gut besuchte gar keinen. Ohne Erfassung lässt sich das nicht auseinanderhalten, und ohne Vollkosten lässt sich nicht einmal sagen, was die Sache gekostet hat.
Was folgt, ist ein Verfahren mit vier Größen, einem Bogen für den Messetag, drei Nachverfolgungsterminen über zwölf Monate und einer Entscheidungsregel, die am Ende ohne Diskussion auskommt. Es funktioniert auch für Konferenzen und größere Netzwerkveranstaltungen.
Was am Ende des Jahres auf dem Bogen steht
- Vollkosten: alle Ausgaben plus bewertete Arbeitszeit, nicht nur Standmiete.
- Kontakte: nach Qualitätsstufen getrennt, nicht als Gesamtzahl.
- Ergebnisse: nachverfolgbare Vorgänge, die sich auf die Veranstaltung zurückführen lassen.
- Zeitraum: zwölf Monate ab dem letzten Messetag, mit drei festen Prüfterminen.
- Nebenwirkungen: was außer Aufträgen entstanden ist, ausdrücklich benannt.
- Entscheidungsregel: vorher festgelegt, danach angewendet, nicht umgekehrt.
Warum die Standmiete die kleinste Position ist
Auf der Rechnung steht die Standfläche, und weil sie dort steht, wird sie zur Bezugsgröße. In der Vollkostenrechnung ist sie oft nicht einmal die Hälfte des Gesamtaufwands, und in kleinen Unternehmen selten der ausschlaggebende Posten.
Der größere Block ist die Arbeitszeit. Drei Personen an drei Messetagen, dazu Auf- und Abbau, Anreise, Vorbereitung und Nachbereitung: Das ergibt eine Zahl an Arbeitstagen, die im Kalender fehlen und in keiner Rechnung auftauchen. Genau deshalb erscheint eine Messe billiger, als sie ist.
Der zweite unterschätzte Block sind die Nebenkosten am Ort. Strom, Internet, Reinigung, Mobiliar, Lagerung, Standbau, Ausweise, Einträge im Katalog. Sie werden einzeln abgerechnet, jede Position wirkt klein, und in Summe stehen sie der Standmiete nicht nach. Wie eine solche Rechnung methodisch aufgebaut ist, beschreibt die Einführung in die Vollkostenrechnung.
Messe ROI messen: die vier Größen, die erfasst werden
Wer eine Messe ROI messen will, braucht nicht mehr als vier Größen. Alles Weitere ist Verfeinerung und kostet mehr Aufwand, als es an Erkenntnis bringt.
Die erste Größe sind die Vollkosten. Die zweite sind qualifizierte Kontakte, also solche mit Namen, Anliegen und Einverständnis zur Kontaktaufnahme. Die dritte sind nachverfolgbare Ergebnisse innerhalb von zwölf Monaten. Die vierte ist eine kurze Notiz zu allem, was sich nicht in diese drei Zahlen bringen lässt.
Diese vierte Größe ist keine Verlegenheitszeile. Ein Lieferantenkontakt, eine Personalanbahnung, ein Hinweis auf eine Regeländerung im Markt: Solche Ergebnisse sind real, sie tauchen in keiner Auftragszahl auf, und ohne die Notiz verschwinden sie aus der Bewertung.
Bewusst nicht erfasst werden Besucherzahlen der Veranstaltung, Reichweiten und die Zahl der verteilten Prospekte. Diese Werte liefert der Veranstalter bereitwillig, sie beschreiben aber die Messe und nicht den eigenen Ertrag. Wer sie in die Auswertung aufnimmt, baut sich eine Kennzahl, die immer gut aussieht.
Vollkosten, Position für Position
Die folgenden Positionen werden vor der Veranstaltung geschätzt und danach mit den tatsächlichen Werten überschrieben. Beträge trägt jeder Betrieb selbst ein; die Liste sorgt dafür, dass nichts fehlt.
| Block | Positionen | Häufig vergessen |
|---|---|---|
| Fläche | Standmiete, Anmeldegebühr, Katalogeintrag | Pflichtbeiträge des Veranstalters |
| Stand | Bau, Mobiliar, Technik, Transport, Lagerung | Auf- und Abbaupersonal |
| Betrieb vor Ort | Strom, Internet, Reinigung, Ausweise | Bewirtung am Stand |
| Reise | Fahrt, Übernachtung, Verpflegung | Anreise am Vortag |
| Material | Drucksachen, Muster, Give-aways | Restbestände ohne Verwendung |
| Arbeitszeit | Vorbereitung, Messetage, Nachbereitung | liegengebliebene Arbeit danach |
Für die Arbeitszeit reicht ein einfacher interner Stundensatz, der für alle Auswertungen gleich bleibt. Ob er exakt ist, spielt keine Rolle, solange er über die Jahre und über die Veranstaltungen hinweg derselbe ist. Vergleichbarkeit schlägt Genauigkeit.
Die letzte Zeile der Tabelle ist die unangenehmste. Nach drei Messetagen sind die laufenden Aufgaben nicht verschwunden, sondern aufgeschoben. Wer diesen Rückstau nicht mitrechnet, unterschätzt den Aufwand um mehrere Arbeitstage je Veranstaltung.
Arbeitszeit ist der Posten, der die Reihenfolge dreht
Sobald die Arbeitszeit bewertet in der Rechnung steht, ändert sich häufig die Rangfolge der Veranstaltungen. Eine regionale Veranstaltung mit kurzer Anreise und einem Tag Dauer schneidet plötzlich besser ab als die große Messe mit drei Tagen und zwei Übernachtungen.
Das ist kein Rechentrick, sondern die Abbildung dessen, was tatsächlich passiert. In einem Betrieb mit zwölf Personen bindet eine große Messe einen erheblichen Teil der handlungsfähigen Belegschaft, und zwar in einer Woche, in der niemand sonst etwas entscheidet.
Daraus folgt eine zweite Frage, die selten gestellt wird: Was wäre in derselben Zeit sonst passiert? Zwölf Personentage sind zwölf Personentage, ob sie am Stand oder in der Kundenbetreuung verbracht werden. Der Vergleich gehört in dieselbe Auswertung, wenn auch nur als Satz.
Der Erfassungsbogen für den Messetag

Der Bogen liegt am Stand, auf Papier, und wird nach jedem Gespräch ausgefüllt. Digital funktioniert es auch, aber nur, wenn das Ausfüllen weniger als dreißig Sekunden dauert. Dauert es länger, wird es am zweiten Tag nicht mehr gemacht.
Sechs Felder reichen: Name und Unternehmen, Anliegen in Stichworten, Stufe eins bis drei, wer das Gespräch geführt hat, vereinbarter nächster Schritt, Datum. Die Stufen sind dieselben, die auch nach jeder anderen Veranstaltung gelten: konkrete Zusage, inhaltliches Gespräch, kurzer Kontakt.
Die Stufe wird sofort vergeben, nicht abends. Nach acht Stunden Standdienst erinnert sich niemand mehr an die Reihenfolge der Gespräche, und aus zwei mittelmäßigen wird in der Rückschau ein sehr gutes. Wie die Nachbereitung danach abläuft, beschreibt der Text über den ersten Eindruck beim Networking.
Das Verfahren in neun Schritten
- Ziel vorher schriftlich festlegen. Ein Satz, überprüfbar: welche Art von Kontakt, in welcher Zahl, aus welchem Segment.
- Kostenschätzung anlegen. Alle sechs Blöcke der Tabelle, mit geschätzten Beträgen und geschätzten Personentagen.
- Erfassungsbogen vorbereiten. Ausdrucken, Stapel an den Stand, Zuständigkeit für das Einsammeln benennen.
- Am Messetag erfassen. Nach jedem Gespräch, mit Stufe und nächstem Schritt.
- Innerhalb von drei Tagen nachfassen. Stufe eins zuerst, dann Stufe zwei, Stufe drei nur als Kontaktanfrage.
- Kosten nachtragen. Sobald alle Rechnungen vorliegen, Schätzung durch Istwerte ersetzen und Personentage eintragen.
- Nach drei Monaten prüfen. Welche Kontakte leben noch, welche Vorgänge sind offen, welche sind abgeschlossen.
- Nach sechs und nach zwölf Monaten prüfen. Dieselben Fragen, mit Ergänzung der Ergebnisse, die inzwischen dazugekommen sind.
- Entscheidung treffen. Nach der vorher festgelegten Regel, im selben Termin für alle Veranstaltungen des Jahres.
Was als nachverfolgbares Ergebnis zählt
Ein Ergebnis ist nicht dasselbe wie ein guter Eindruck. Zählbar ist, was ein Datum, einen Namen und einen Vorgang hat: ein angefragtes Angebot, ein vereinbarter Termin, ein erteilter Auftrag, eine begonnene Zusammenarbeit, eine Einstellung.
Nicht zählbar sind Sichtbarkeit, Markenbekanntheit und Stimmung. Das heißt nicht, dass es sie nicht gibt. Es heißt, dass sie in der Notizzeile stehen und nicht in der Ergebnisspalte, weil sie sonst jede Veranstaltung rechtfertigen und die Auswertung wertlos machen.
Streitig ist regelmäßig der Grenzfall: der Kontakt, der auf der Messe entstand und erst acht Monate später zu einer Anfrage führte. Genau dafür ist der Zwölfmonatszeitraum da. Wer die Kontakte mit Herkunft ablegt, kann diese Zuordnung später belegen, statt sie zu behaupten.
Die drei Zeitpunkte der Nachverfolgung
Nach drei Monaten zeigt sich, ob die Nachbereitung stattgefunden hat. Fehlen zu diesem Zeitpunkt die Rückmeldungen, liegt das fast nie an der Veranstaltung, sondern daran, dass niemand geschrieben hat. Diese Erkenntnis ist unangenehm und rettet Budget.
Nach sechs Monaten zeigt sich die Qualität der Kontakte. Vorgänge, die bis dahin keinen zweiten Schritt haben, kommen erfahrungsgemäß nicht mehr in Bewegung. Die Ausnahmen sind Branchen mit langen Beschaffungszyklen, in denen der Zeitraum entsprechend länger anzusetzen ist.
Nach zwölf Monaten wird abgeschlossen. Alles, was danach noch kommt, wird der nächsten Ausgabe zugerechnet, sonst wächst der Auswertungszeitraum jedes Jahr und die Zahlen werden unvergleichbar. Diese Härte ist der Preis dafür, dass die Regel überhaupt anwendbar bleibt.
Warum zwölf Monate und nicht drei
Drei Monate messen die Nachbereitung, nicht die Veranstaltung. Wer nach dieser Frist entscheidet, streicht regelmäßig die Messe mit den langsameren, aber größeren Vorgängen und behält die mit den schnellen Kleinaufträgen.
Zwölf Monate haben außerdem einen praktischen Vorteil: Der Zeitraum endet kurz vor der nächsten Anmeldefrist. Die Entscheidung fällt damit auf einer Datengrundlage, die vollständig ist, statt auf halbem Weg.
Der Preis ist Geduld. Im ersten Jahr eines solchen Verfahrens gibt es keine Vergleichswerte, und die Auswertung fühlt sich leer an. Ab dem zweiten Jahr liegen zwei Veranstaltungen nebeneinander, ab dem dritten wird die Reihenfolge stabil. Wer das Verfahren nach einem Jahr abbricht, hat nur den Aufwand.
Die Zuordnung, wenn mehrere Kanäle beteiligt waren
Der häufigste Einwand lautet, dass sich Aufträge nicht sauber zuordnen lassen. Das stimmt, und es ist trotzdem kein Grund, gar nicht zu messen. Es ist ein Grund, die Zuordnungsregel vorher festzulegen und danach nicht mehr zu ändern.
Brauchbar ist die einfachste Variante: Der Vorgang wird der Veranstaltung zugerechnet, bei der der erste persönliche Kontakt stattfand. Alternativ zählt der letzte Kontakt vor der Anfrage. Beide Regeln sind angreifbar, beide sind besser als eine Diskussion je Einzelfall.
Wichtig ist nur die Konsistenz über alle Veranstaltungen hinweg. Sobald für die Lieblingsmesse großzügiger zugeordnet wird als für die unbeliebte, misst das Verfahren nichts mehr. Deshalb steht die Regel schriftlich, bevor die erste Zahl erhoben wird.
Technisch reicht dafür ein einziges Feld in der Kontaktablage: Herkunft, gefüllt mit dem Namen der Veranstaltung und dem Jahr. Es wird beim Anlegen des Kontakts gesetzt und danach nicht mehr geändert, auch nicht, wenn derselbe Kontakt später über einen anderen Weg wieder auftaucht.
Der zweite Streitfall ist der Bestandskunde am Stand. Ein Gespräch mit jemandem, der ohnehin Kunde ist, erzeugt keinen neuen Vorgang und gehört nicht in die Ergebnisspalte. Es gehört in die Notizzeile, weil Kundenpflege ein legitimer Zweck einer Teilnahme ist, nur eben ein anderer als Neugeschäft.
Die Entscheidungsregel für das nächste Jahr
Alle Veranstaltungen des Jahres kommen in eine Tabelle, sortiert nach Vollkosten je nachverfolgbarem Ergebnis. Die Regel greift dann in drei Stufen und wird auf alle gleich angewendet.
| Befund | Entscheidung | Bedingung |
|---|---|---|
| Ergebnisse deutlich über dem Aufwand | wieder buchen | Ziel für das Folgejahr anheben |
| Ergebnisse im Mittelfeld | einmal wiederholen | mit geändertem Format oder kleinerer Fläche |
| Ergebnisse unter dem Aufwand, erstes Jahr | wiederholen | nur bei belegbarem Fehler in der Durchführung |
| Ergebnisse unter dem Aufwand, zweites Jahr | streichen | ohne weitere Diskussion |
| Keine Erfassung vorhanden | streichen | wer nicht misst, entscheidet nach Gefühl |
Die letzte Zeile wirkt streng und ist der wirksamste Teil der Regel. Sobald feststeht, dass eine nicht dokumentierte Veranstaltung automatisch entfällt, wird der Bogen ausgefüllt. Vorher wird er es nicht.
Die Ausnahmen, die man vorher benennt
Zwei Fälle rechtfertigen eine Teilnahme trotz schwacher Zahlen, und beide werden vorher schriftlich festgehalten, nicht nachträglich erfunden.
Der erste Fall ist die Pflichtpräsenz. In manchen Branchen wird die Abwesenheit von der Leitmesse als Signal gelesen, und dieses Signal kostet mehr als der Stand. Wer sich darauf beruft, sollte allerdings prüfen können, ob die Annahme stimmt oder nur überliefert ist.
Der zweite Fall ist der Marktzugang bei einem Neustart. Eine Veranstaltung, auf der ein neues Angebot zum ersten Mal auf Fachpublikum trifft, liefert Rückmeldungen, die anders nicht zu bekommen sind. Diese Ausnahme gilt für eine Ausgabe, nicht für drei. Was in diesem Zusammenhang ein Auftritt vor Publikum leisten kann, zeigt der Beitrag über Pitch-Wettbewerbe.
Was statt der gestrichenen Messe passiert
Eine gestrichene Veranstaltung setzt Geld und Personentage frei, und beides verschwindet, wenn nicht vorher festgelegt wurde, wofür. Der Beschluss zur Streichung gehört deshalb in denselben Termin wie der Beschluss über die Verwendung.
Naheliegend sind kleinere Formate mit besserem Verhältnis von Aufwand und Nähe: regionale Treffen, Fachveranstaltungen ohne Standpflicht, eigene Termine bei Bestandskunden. Der Vergleich zwischen großen und kleinen Formaten steht ausführlicher im Text über Branchenmessen für Startups.
Sinnvoll ist außerdem, die freigewordenen Tage zunächst der Nachbereitung der verbliebenen Veranstaltungen zuzuschlagen. In den meisten Betrieben liegt dort mehr ungenutzter Ertrag als in einer zusätzlichen Teilnahme. Wer regelmäßige Formate aufbauen will, findet im Beitrag über Meetups für Gründer den Aufwandsvergleich dazu. Eine allgemeine Einordnung des Formats selbst gibt der Überblick zur Fachmesse.
Häufige Fragen
Lohnt sich der Erfassungsaufwand bei nur zwei Veranstaltungen im Jahr?
Ja, weil der Aufwand gering ist. Der Bogen kostet je Gespräch dreißig Sekunden, die Kostenaufstellung eine Stunde nach der Veranstaltung, die drei Prüftermine zusammen etwa zwei Stunden im Jahr. Dem steht die Entscheidung über einen der größten Einzelposten im Marketingbudget gegenüber.
Wie bewertet man die eigene Arbeitszeit?
Mit einem internen Satz, der für alle Auswertungen gleich bleibt. Er kann aus den Personalkosten je Arbeitstag abgeleitet werden oder aus dem Satz, den man einem Kunden für dieselbe Zeit berechnen würde. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern dass sie über Jahre unverändert bleibt.
Was ist mit Kontakten, die nie zu einem Auftrag führen, aber wichtig sind?
Die gehören in die Notizzeile und werden dort ausdrücklich benannt, mit Namen und Anlass. Sie ersetzen keine Ergebnisse, aber sie erscheinen in der Auswertung und können eine Ausnahmeentscheidung tragen, wenn sie sich über mehrere Jahre wiederholen.
Sollte man die Zahlen im Team offenlegen?
Die Kosten und die Ergebnisse ja, die Bewertung einzelner Gespräche nein. Wer Standdienst gemacht hat, sollte erfahren, was daraus geworden ist. Eine Auswertung, die einzelne Personen an ihrer Gesprächsausbeute misst, führt dagegen dazu, dass Stufen großzügiger vergeben werden.
Was tun, wenn die Zahlen jedes Jahr schwanken?
Schwankungen sind normal und deshalb steht in der Regel oben ein zweites Jahr, bevor gestrichen wird. Bleibt die Schwankung ohne erkennbaren Grund über drei Jahre bestehen, misst das Verfahren wahrscheinlich die falsche Größe, meist weil die Zuordnungsregel zu weich ist.
Gilt das Verfahren auch für Konferenzen ohne Stand?
Ja, mit einer kleineren Kostentabelle. Fläche und Standbau entfallen, Teilnahmegebühr, Reise und Arbeitszeit bleiben. Weil die Kosten niedriger sind, verschiebt sich die Schwelle, und Konferenzen schneiden in solchen Auswertungen häufig besser ab, als ihr Ruf im Betrieb vermuten lässt.
Der Wert des Verfahrens liegt weniger in der Zahl am Ende als in dem Satz, der im Oktober nicht mehr fällt: Wir waren doch immer dort. Wer den Bogen zwei Jahre führt, entscheidet über das Veranstaltungsjahr in zwanzig Minuten.




